Ginga

Der aus Brasilien stammende Begriff Ginga bezeichnet ursprünglich den Grundschritt der Capoeira. Bei der Ginga im Capoeira ist es wichtig, dass die Beine andauernd etwas angebeugt sind. Begonnen wird mit einem (Bsp. linken) Bein hinten. Die Zehenspitzen schauen nach vorne. Zwischen den Füßen ist immer ca. ein Meter Abstand. Wenn, wie im Beispiel, das linke Bein hinten steht, wird es in die Parallel-Stellung neben das rechte Bein gebracht. Dann wird das rechte Bein nach hinten gestellt, so wie vorhin das linke, danach wird das rechte Bein in Parallel gesetzt. So geht das, im Rhythmus der Musik, immer weiter. Die Arme werden schützend vor das Gesicht gebracht, wobei der Ellbogen immer direkt vor dem Kopf sein muss.

Der Begriff Ginga wird aber in Brasilien mittlerweile als Synonym für ein Lebensgefühl verwendet und beschreibt in etwa die Kunst der Bewegung, das Gefühl für Rhythmus und Freude am Tanz.
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